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Tipps zur erfolgreichen Allergensanierung



Hausstaubmilbenallergene


Was kann ich tun?


 Encasings

Milbedichte, jedoch Feuchtigkeit durchlässige, Bettüberzüge (sog. Encasings) bilden eine Barriere gegen die Allergene. Der Nutzen hochwertiger Überzüge für Matratze, Polster und Tuchent wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Ohne Encasings werden die Allergieauslöser durch die Bewegungen im Schlaf aufgewirbelt und eingeatmet. 


Mehrere Studien haben gezeigt, dass nur wenige der vielen Überzüge, die mittlerweile angeboten werden, auch tatsächlich allergendicht sind. Sogenannte "hypoallerge" Pölster beispielsweise müssen trotzdem alle zwei Wochen gewaschen werden. Die Bezeichnung deutet nur darauf hin, dass das Material im Inneren kaum allergische Reaktionen hervorrufen kann - eine Allergenbarriere bieten solche Produkte nicht.


Achtung: Prüf- und Qualitätssiegel gibt es viele. Legen Sie beim Kauf Wert auf hochwertige, klinisch geprüfte Produkte, die im medizinischen Fachhandel erhältlich sind! Nur diese wurden auch direkt am Patienten getestet. Labortests alleine bieten keine ausreichende Sicherheit!


Bettzeug, Decken und Leintücher:
Waschen Sie die Bettbezüge wöchentlich, Decken und Pölster alle zwei Wochen mit mind. 60°C! Noch besser: eine halbe Stunde bis eine Stunde im trockenen Zustand in den Wäschetrockner bei 60°C. Dadurch werden sowohl die Milben als auch die Allergene vernichtet.

Um der Bildung von Schimmelpilzen vorzubeugen, achten Sie auf sorgfältige Trocknung. Lüften Sie Ihr Bettzeug nach dem Aufstehen morgens am Fenster oder am Balkon täglich aus, um die Feuchtigkeit wieder auszugleichen!


Teppiche und Teppichböden:
Wenn möglich, überhaupt vermeiden! Besser sind Fußböden, die feucht gewischt werden können. Ansonsten gibt es Substanzen in Form von Sprühlösungen und Schäumen, mit denen man die Teppiche behandeln kann. Sie trocknen Milben aus oder vernichten die Allergene.


Kleidung:
Ziehen Sie Kleidung außerhalb vom Schlaf- und Wohnzimmer aus, da sich die Milben hauptsächlich von menschlichen Hautschuppen ernähren. Waschen Sie Ihre Kleidung mit 60°C!

Für empfindliche Textilien gibt es Waschmittel und -konzentrate mit Anti-Allergen-Extrakten, die Allergene schon bei niedrigen Temperaturen beseitigen. Mit speziellen Testkits kann die Hausstaubmilben-Belastung der Textilien kontrolliert werden.


Polstermöbel, Tapeten:
Ersetzen Sie Polstermöbel durch Plastik- oder Holzmöbel. Vermeiden Sie Wandteppiche und Stofftapeten.


Raumklima:
Ein ungemütliches Klima für Milben? 3 bis 4 Mal am Tag 5 bis 10 Minuten raumdiagonal stoßlüften, Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent und eine Raumtemperatur von maximal 20°C! Benutzen Sie einen Hygrometer zur Kontrolle und Luftentfeuchter bzw. Luftbefeuchter zum Regulieren der Luftfeuchte! Installieren Sie Allergenfilter bei Belüftungssystemen und Klimaanlagen!


Allergenfilter:
Allergenfilter (HEPA-Filter) in Luftreinigungsgeräten, Heizungen, Lüftungen und Klimaanlagen können die Anzahl schwebender Allergene signifikant reduzieren. Achten Sie bei Luftreinigungsgeräten unbedingt darauf, dass das Gerät für Ihre Raumgröße geeignet ist. Es sollte die komplette Raumluft fünfmal pro Stunde umwälzen können. Klimaanlagen können sowohl Wärme als auch Feuchtigkeit reduzieren - und hemmen damit das Milben- und Schimmelwachstum.


Staubsauger, Staubwischen:

Verwenden Sie einen Staubsauger mit HEPA-Filter, der den Staub im Sauger zurück hält, so dass dieser mit der Abluft nicht wieder ausgestoßen wird! Noch besser: feuchtes Aufwischen!
Putzen Sie wenn möglich nicht selbst, ansonsten tragen Sie eine Allergen-Schutzmaske.

Staubfänger vermeiden:
Entfernen oder minimieren Sie nicht waschbare Stoffvorhänge, Zierpölster, jegliche Staubfänger und Polstermöbel (besser Ledercouch)! Geben Sie Kuscheltieren in einen Plastiksack einmal pro Monat über Nacht in die Gefriertruhe (-25°C)! In der Früh absaugen oder ab in den Trockner! Bewahren Sie Wäsche, Bücher oder andere Staubfänger in Kästen oder hinter Glasregalen auf. Keine Topfpflanzen, Tiere oder Essen im Schlafzimmer! Reinigen Sie die Heizkörper vor der Heizperiode! Auf ihnen sammelt sich Staub und darin der Milbenkot!



Zum Downloaden unseres Ratgebers zum Thema Allergenvermeidung klicken Sie hier.


Zum Downloaden unserer Broschüre "Allergenvermeidung richtig gemacht" klicken Sie hier.


Warum Allergene vermeiden?
Wo kommen Allergene her?
Zur Produktübersicht-Allergenvermeidung
Bezugsquellen
 
Ferdinand Menzl Medizintechnik GmbH • Donaufelderstraße 199 • A - 1220 Wien • Tel.: +43 (1) 2558960-0
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